In diesen Tagen recken sich mancherorts schon die ersten Frühlingsboten der milden Sonne entgegen, doch nicht so am steirischen Ödensee. Hier hält nämlich der Winter die unberührten Wälder noch beharrlich unter seiner Schneedecke gefangen und verschließt den See mit einer dicken Eisschicht. Unberührte Natur, stille, karge Wälder, schneebedeckte Böden, eine einsame Fischerhütte – unsere Kulisse für eine stimmungsvolle, winterliche Brautimpression.

Anfangs bezaubert unsere Braut mit einem feengleichen Auftritt. In ihrem elfenbeinfarbenen, hauchzarten Kleidertraum aus Spitze und Tüll steht sie im krassen Gegensatz zur derben Holzhütte. Ausreichend Schutz gegen die Winterkälte bieten ihr ein großer, wollener Umhang und zartrosa, federngeschmückte Fingerlinge. Der Haarkranz aus den graugrünen Blättern der Steineiche und frisch gepflückten Schneerosen unterstreicht die zerbrechlich anmutende, natürliche Schönheit der Braut. Ebenfalls aus Schneerosen, die sich der Sage nach einst aus Tränen entwickelt hatten, der kleine, buschig gebundene Brautstrauß, der einen natürlichen Abschluss aus grünen Heidelbeerästen findet.

Passend zur kraftvollen Stimmung des wildromantischen Waldmoorsees verwandelt sich unsere Winterbraut bei ihrem nächsten Auftritt in eine wahre Königin des Waldes. Eine Pelzkappe krönt nun ihr Haupt, das Gesicht geheimnisvoll verborgen hinter einem zarten Schleier aus Tüll, der sich dem kleinsten Windhauch hingibt. Unter einem groben Leinenumhang, dessen Pelzkragen von einer goldenen Schließe zusammengehalten wird, entfaltet sich dennoch die ganze Zartheit des Kleides. Mit ihrem schlichten Zepter-Brautstrauß herrscht die Grazile über die unberührte Natur des Waldes. Weder Kälte noch Schnee können ihr etwas anhaben, wenn sie sich beim Winter-Picknick, auf weiche Schaffelle gebettet, die einheimischen, süßen und sauren Leckereien schmecken lässt. Es gibt Räucherfisch aus dem Ausseerland, zartesten Vulkanoschinken und Pesto aus heimischen Steinpilzen auf kleinen, sauren Guglhupferln. Die süßen Nussschnecken, die auf kleine Äste aufgespießt wurden, lassen sich mühelos herunter knabbern. Zur schlichten, schneerosenverzierten Schokotorte passt eine Tasse heißen Tees, der in dem kleinen, schmiedeeisernen Kännchen selbst im Schnee gut warm hält.

Zuletzt zeigt sich unsere Braut in der frühabendlichen Stimmung am Badesteg des winterlich verzauberten Sees. Geheimnisvoll eingetaucht inmitten eines Kerzenmeeres bringt sie die Klangschale zum Klingen und erstrahlt im Kerzenlicht in ihrer natürlichen Schönheit.

Ich hoffe, wir können euch mit den mystisch anmutenden Bildern und den wunderschönen, außergewöhnlichen Details dieses besonderen Brautshootings verzaubern.

 

Idee und Fotos: Andrea Indrich Fotografie, http://www.indrichfotografie.at/

Haare & Make Up: Melanie Kraft, https://www.facebook.com/melanie.kraft.140

Brautkleid: Steinecker Brautmoden, Randegg, http://www.steinecker.at/hochzeit/

Schmuck und Accessoires: Privat

Model: Alexandra

Konzeptumsetzung, Dekoration, Floristik: Rosarot Hochzeiten und Feste, www.rosarothochzeiten.com

Es war ein anstrengendes, aber wunderschönes Shooting. Danke, Alexandra, dass du in der eisigen Kälte so tapfer durchgehalten hast!

Wie euch die traumhaften Fotos von Andrea Indrich zeigen, hat das Heiraten im Winter schon seinen ganz besonderen romantischen Reiz. Vielleicht wäre das ja was für dich?

Alles Liebe!

Christine

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